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In einer üppigen, nächtlichen Stadtlandschaft treibend, ist Nick ein postmoderner Stadtheld, der seine anarchistische Agenda auf dem endlosen Labyrinth aus jungfräulichen Außenmauern behauptet, die die Innenstadt von Seattle und Portland ausmachen. Seine eigene praktisch anonyme Existenz scheint nur zweitrangig zu den bemalten Oberflächen, die seine Anwesenheit belegen. Auf einem seiner Streifzüge begegnet er Jesse. Ihre Kommunikation beginnt weniger verbal als eine Art gemeinsame grafische Tour de Force; ihre riesigen kollaborativen Graffiti-Wandbilder scheinen als die unverwechselbaren Nachkommen ihres verwandten Geistes hervorzutreten. Überzeugende Themen, sensible Darbietungen und üppige Bilder definieren diesen Film, der ein aufschlussreiches Eintauchen in die Erfahrungsrealität derjenigen ist, die es wagen, ihre Kunst in einer sozial verurteilten Arena zu machen. Für einen Film, der sich angeblich auf manipulierte Oberflächen konzentriert, erforscht Boltons filmische Kunstfertigkeit das Bewusstsein der Subkultur „Tagger“ und „Graffiti-Künstler“.
Erstveröffentlichung in Deutschland: 19.01.2006
Trailer/Ausschnitt:
