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Boogie Nights ist ein Epos über die Pornofilmindustrie im kalifornischen San Fernando Valley der 1970er-Jahre – unter Missachtung aller Konventionen geht es um Sex, Drogen, Gewalt und überraschend auch um Zärtlichkeit. Die klassische Showbiz-Story erzählt vom Aufstieg und Fall des Dirk Diggler (Mark Wahlberg) und seiner Filmemacher-Clique um Produzent Jack Horner (Burt Reynolds), die den Porno zur neuen Kunstform erheben möchte. So wird z. B. Eddies schwuler Wegbegleiter Scotty J. mit ihm zusammen zum Actionstar in modischen Serienkrimis, die allerdings als Vorwand für die Sexszenen dienen. Da der Erfolg auf lange Sicht ausbleibt, versuchen sie mit dem schwulen Drogendealer Rahad Jackson und seinem jungen und scheinbar instabilen asiatischen männlichen Liebhaber Geschäfte zu machen. Das ist ebenso urkomisch wie rührend, witzig und gewagt. „Bei Boogie Nights wird uns klar, dass wir nicht nur Episoden aus den unterschiedlichsten Biografien miterleben, sondern ein Panorama aktueller Sozialgeschichte, die uns in mutigen, grellen Farben dargeboten wird“, schrieb Mick LaSalle im San Francisco Chronicle. Es war erst Regisseur Paul Thomas Andersons („There Will Be Blood“) zweiter Spielfilm, und doch liefert er damit ein überwältigendes Beispiel seines filmischen Potenzials.
Erstveröffentlichung in Deutschland: 04.06.1998
Trailer/Ausschnitt:
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