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Nach dem Tod seiner Großmutter flieht der junge Lehrer Gabriel vor der Einsamkeit nach Rio. In der Szenekeipe Glória, wo die queere Nachbarschaft auf die Sexworker der umliegenden Straßen trifft, findet er die Familie, die ihm immer gefehlt hat. Gleichzeitig verliebt er sich in den Escort Adriano, der ihm eine aufregende, aber dunkle neue Welt eröffnet – in die Gabriel immer tiefer hineingezogen wird, als Adriano plötzlich verschwindet. Es beginnt eine besessene Suche, auf der Gabriel nicht nur sich selbst in Gefahr bringt.
In seinem zweiten Spielfilm zeigt der brasilianische Regisseur und Teddy-Gewinner Felipe Sholl („The Other End“) in fiebrig-schönen Bildern, mit welcher Wucht die Sehnsucht nach Nähe in selbstzerstörerische Obsession umschlagen kann – und wie queere Wahlfamilien besonders dann Schutz und Wärme bieten, wenn die Lage aussichtslos scheint. In „Alles was brennt“ sind Begehren, Verlust und Hoffnung untrennbar miteinander verbunden. Ein Film der das Verlangen und die Liebe feiert. Auch wenn von ihr manchmal nur die Erinnerung bleibt.
Trailer/Ausschnitt:
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