Ein steinreicher Exzentriker, der an einer unheilbaren Krankheit leidet, reist auf den Spuren von „Don Giovanni“-Aufführungen um die Welt und genießt den mondänen Lebensstil und die Gesellschaft mit Gigolos und Escort-Boys. Ein Film an den Grenzen des Dokumentarischen, der die Selbstinszenierungen seines Protagonisten wie dessen Ambivalenzen nicht ergründen oder herleiten will, sondern vielmehr aufmerksam registriert. Dabei enthüllt sich ein verwirrendes, manchmal tragisches, gelegentlich auch ärgerliches, meistens aber doch sehr unterhaltsames Spiel um Identitäten. Bisweilen scheint hinter allen Stilisierungen auch eine tiefe Einsamkeit auf.